Willkommen beim Jobcenter des Kreises Coesfeld

"Ich begrüße Sie auf den Internetseiten des Jobcenters des Kreises Coesfeld. Sie finden hier aktuelle Informationen rund um den Tätigkeitsbereich des Jobcenters Kreis Coesfeld. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte und Gemeinden sowie der Kreisverwaltung sind bemüht, die mit dieser neuen Aufgabe verbundenen Herausforderungen zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger zu bewältigen.
Ihr Landrat
Dr. Christian Schulze Pellengahr"

Endlich ein Zuhause

Beratung, wo sie gebraucht wird!

Steigende Preise bei Immobilien, Mieten und zuletzt für Energie verschärfen die aktuelle Wohnsituation der Menschen. Begleitet durch die vorherrschende Unterversorgung mit angemessenem Wohnraum steigen das Risiko und die Sorge, wohnungslos zu werden. Dabei ist eine Entspannung des Wohnungsmarktes nicht absehbar. Diese Situation macht ein modernes, leicht zu erreichendes und flexibles Beratungsangebot notwendig.

Im Rahmen der Landesinitiative gegen Wohnungslosigkeit – „Endlich ein Zuhause“ ist zum 15. Mai 2022 ein neues Angebot im Kreis Coesfeld gestartet. Das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen und dem Kreis Coesfeld geförderte Projekt ist vorerst bis Februar 2025 geplant und bietet „Beratung, wo sie gebraucht wird!“, um präventiv gegen Wohnungslosigkeit vorzugehen, aber auch Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, zu helfen. Neben der persönlichen Beratung von betroffenen ist es Ziel, ein Netzwerk zu bilden, dass dieses Beratungsangebot strukturell ergänzt. An diesem Netzwerk sollen relevante Akteure aus dem Kreis Coesfeld beteiligt werden.

Der Kreis Coesfeld bildet sich auf einem Gebiet von ca. 1.110 m² als sogenannter Flächenkreis ab, was für das Beratungsangebot bedeutet, dass es mobil organisiert werden muss. Aus diesem Grund erscheint die Organisation mit dezentralen und aufsuchenden Strukturen zur ortsnahen Versorgung von Menschen, die Unterstützungsbedarf in Wohnungsfragen haben, für den Kreis Coesfeld zielführend.

Beraten werden die Menschen durch die Alexianer IBP GmbH im Nordkreis und dem Verein für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen im Südkreis. Das Beratungsangebot richtet sich neben wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen ebenfalls an Wohnungsgebende, denen die Mitarbeitenden der IBP und des Vereins als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. Die Besonderheit dieses Projektes zeigt sich im Beratungstandem mit der WohnBau Westmünsterland eG. Diese ergänzt die Kompetenzen der beiden großen Träger der Wohnungslosen- und Gefährdetenhilfe mit der Expertise der Immobilienwirtschaft. In den kommenden Schritten ist geplant, Kontakt zu den Rathäusern aufzunehmen, die konkrete Arbeit vorzustellen und das weitere gemeinsame Vorgehen in einzelnen Städten und Kommunen des Kreises zu organisieren.

Durch unterschiedliche Kontaktmöglichkeiten soll der Zugang zu den Beratungsangeboten barrierefrei und einfach gestaltet werden. Interessierten und vor allem Betroffenen stehen die unten aufgeführten Ansprechpersonen gerne für Fragen und Hilfen zur Verfügung.

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Bedarfsfeststellung für Menschen aus der Ukraine für die (Übergangs-)Zeit in Deutschland - Austausch mit Bildungsträgern und Verbänden der freien Wohlfahrtspflege am 23.06.2022

Aufgrund des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine sind viele Menschen aus den Kriegsgebieten geflohen und auch hierher in den Kreis Coesfeld gelangt. Zwischenzeitlich hat eine Vielzahl der geflüchteten Menschen aus der Ukraine zum 01.06.2022 leistungsrechtlich den Rechtskreis vom Asylbewerberleistungsrecht (AsylbLG) in die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) gewechselt. Die erste Priorität der Jobcenter vor Ort lag natürlich darin, den Menschen die notwendigen existenzsichernden Leistungen zu gewähren. Es ist aber auch ein Auftrag der Jobcenter, die geflüchteten Menschen weiter auf ihrem Weg der Integration zu begleiten und diese insbesondere auch bei der möglichen Integration in Arbeit zu unterstützen.

Diese Herausforderung nehmen die Jobcenter im Kreis Coesfeld gerne an und es gibt dabei Fragen, auf die bislang noch Antworten fehlen: Was wollen die Menschen? Wie können wir helfen? Welche Unterstützung ist gewünscht bzw. wird benötigt? Welche Kompetenzen sind vorhanden?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, informierte das Jobcenter Kreis Coesfeld am 23.06.2022, um erste Ideen einer Bedarfsfeststellung für Menschen aus der Ukraine für die (Übergangs-)Zeit in Deutschland vorzustellen und darüber in einen Austausch zu treten.

Im weiteren Verlauf fand ein offener Austausch zu dem Thema „Ukraine-Flüchtlinge im Kreis Coesfeld“ statt, an dem neben dem Jobcenter auch Vertreter des Kommunalen Integrationszentrums sowie des Jugendamtes des Kreises Coesfeld teilnahmen.

Teilgenommen haben Träger der beruflichen und sozialen Integration im Kreis Coesfeld, ebenso wie die Verbände der freien Wohlfahrtspflege, aus deren Reihen in der „mittleren Führungsebene“ auch bereits über die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Netzwerk Chancengerechtigkeit ein entsprechender Austauschwunsch vorgetragen wurde, sowie die Agentur für Arbeit. 

Austausch zur beruflichen Eingliederung von ukrainischen Geflüchteten - Präsentation

Akuelle Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Hier finden Sie aktuelle Informationen für Bestands- und Neukunden, welche die Auswirkungen der Corana-Epidemie auf die existenzsichernde Leistungen von Arbeitslosengeldes II  darstellen.

Webinar zu Fördermöglichkeiten für Arbeitgebende

Das erste Webinar der Jobcenter im Münsterland zu Fördermöglichkeiten bei der beruflichen Integration langzeitarbeitsloser Menschen nutzten 34 Unternehmen aus der Region am 06.04.2022, um sich über Angebote der kommunalen Jobcenter zu informieren und auszutauschen. Ob Eingliederungszuschuss, Arbeitserprobung oder die berufliche Weiterbildung, für unterschiedliche Bedarfslagen bestehen Angebote, die Arbeitsuchenden auf dem Weg in Arbeit und parallel zum Beschäftigungsstart bereitgestellt werden.

Darüber hinaus bieten die Programme „10.000 Perspektiven“ und die „Aufsuchende Stabilisierungsberatung“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und des Landes Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Hilfen sowohl für Arbeitgebende als auch ihre neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Beschäftigungsphase hinein.

Details enthält die Präsentation zum Webinar

10.000 Perspektiven für langzeitarbeitslose Menschen

Das Land NRW unterstützt bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 1.500 €

Mit dem Förderaufruf „Aktion 10.000 Perspektiven“ soll in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein Anreiz für Betriebe gesetzt werden, Menschen mit schlechteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt einzustellen. Mit einer Einarbeitungspauschale wird bei Neueinstellung eines langzeitarbeitslosen Menschen die besonders zeitaufwändige Einarbeitung unter den besonderen Herausforderungen der Pandemie gefördert.
Die Neueinstellung darf erst ab dem 01.09.2021 erfolgt sein und die Einarbeitungspauschale kann bei Fortbestehen des Beschäftigungsverhältnisses sechs Monate nach der Neueinstellung beantragt werden. Anträge können einstellende Betriebe frühestens ab dem 1. März 2022 und bis zum 31. Dezember 2022 direkt bei der zuständigen Bezirksregierung stellen.
Antragsunterlagen stehen auf der Seite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

weitere Informationen:   Förderaufruf "Aktion 10.000 Perspektiven"
 

Kontakt

Hier finden Sie Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu den Mitarbeitern des Jobcenters in den elf Städten und Gemeinden des Kreises Coesfeld sowie der Kreisverwaltung... Kontakt

Download

In diesem Bereich können Sie sich Formulare (i.d.R. am Bildschirm ausfüllbar) sowie rechtliche Informationen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II herunterladen... Herunterladen

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Videos

Im Folgenden finden Sie kurze Videos aus dem Aufgabenfeld der Grundsicherung für Arbeitsuchende.